![]() |
|||
![]() |
|||
| Startseite | PM-Prozess |
PM-System | Sitemap |
| PM-Nutzen | PM-Glossar | Kontakt | |
| PM-Grundlagen | PM-Literatur | ||
| PM-Erfolgsfaktoren | Free Downloads |
PM
Blog |
|
| PM-Organisationsformen | Links | PM-Seminare | |
| Gästebuch | Umfrage | ||
|
|
|||
![]() |
|||
| Initiierung |
Der Teilprozess Initiierung findet in der Regel vor dem tatsächlichen
Projekt statt. Sie steht unter dem Motto: "Von der Idee zum
Projekt". Die Initiierung beeinflusst den späteren
Projekterfolg in erheblichem Maße. Fehler, die in der Vorprojektphase
gemacht werden, können später nur noch schwer oder gar nicht mehr
korrigiert werden.
Typische PM-Aufgaben während der Initiierung sind:
Nicht aus jeder Projektinitiierung muss auch zwingend ein Projekt erwachsen - ganz im Gegenteil. Es zeugt von ausgeprägter Projektkultur, wenn Projektideen kritisch durchleuchtet, mit den strategischen Zielsetzungen des jeweiligen Unternehmens abgeglichen und gegebenenfalls vom Auftraggeber / Entscheidungsträger auch abgelehnt oder auf einen späteren Zeitpunkt vertagt werden. In der Regel werden die Aufgaben der Intitierung vom späteren Projektmanager / Projektleiter und einem kleinen Kernteam (2-3 Personen) durchgeführt. Bei sehr komplexen und riskanten Großprojekten können diese Planungsschritte auch im Rahmen eines so genannten "Vorprojekts" (auch Machbarkeitsstudie) durchgeführt werden.
|
|
|
|
|
|||
| 1. Situations- und Kontextanalyse |
Der Teilprozess der Initiierung beginnt in der Regel mit der
Durchleuchtung der Ausgangssituation (Idee, Problemstellung,
Kundenanforderungen...). Im Sinne einer ganzheitlich-systemischen
Herangehensweise sollten aber nicht nur direkt sondern auch indirekt
relevante Punkte - sprich der Projektkontext - in diese erste
Analyse miteinbezogen werden.
Folgende Fragen sollten anlässlich der Situations- und Kontextanalyse geklärt werden:
Projekte sind soziale Systeme, deren Kontext von großer Bedeutung für den Projekterfolg sein kann. Der Kontext eines Projekts sollte zumindest nach drei Kriterien untersucht werden:
Eine gleichermaßen effiziente und auch höchst effektive Methode zur Situations- und Kontextanalyse ist die Mindmapping-Technik. Sie kann sowohl mit Papier und Bleistift als auch IT-gestützt (MindManager, FreeMind) durchgeführt werden. Erst wenn die Projektbeteiligten ein ausreichendes Verständnis über die zu Grunde liegende Situation besitzen, können Projektziele, -inhalte etc. definiert werden. |
||
|
|
|||
| 2. Projektzielsetzung |
"Kein Projekt ohne klare Ziele und Ergebnisse!" Ein vollständiges Ziele-System beinhaltet zumindest folgende Elemente:
Achten Sie darauf, Ihre Projektziele möglichst messbar, verständlich und realistisch zu formulieren. |
||
![]() |
|||
| 3. Projektorganisation |
Die Festlegung der Projektorganisation ist ein erfolgskritischer Aspekt in
den meisten Projekten. Sie sollten sich gründlich überlegen, wer welche
Rolle in dem Projekt wahrnehmen soll. Typische Projektrollen sind:
In jedem Fall macht es aber Sinn, die Verantwortlichkeiten und Kompetenzen jeder einzelnen Projektrolle individuell festzulegen und vor allem zu dokumentieren! Die Bedeutung der Linien-/Fachvorgesetzten sollte in Projekten nicht unterschätzt werden. Da die Ressourcenverantwortung in der Regel bei diesen Führungskräften liegt, kann es zu Zielkonflikten kommen (Linie vs. Projekt). Sie sollten sich von Beginn an aktiv mit diesem Spannungsfeld auseinander setzen. |
||
| 4. Aufwands- und Kostenschätzung |
Sobald der Umfang und die Ziele eines Projekts definiert sind, sollte eine
erste Aufwands- und Kostenschätzung angestellt werden. Diese Schätzung
sollte sämtliche Ressourcen beinhalten, die zur Projektrealisierung
notwendig sind:
Sie sollten in jedem Fall versuchen, größtmögliche Kostenwahrheit und -transparenz herzustellen und möglichst alle Kostenpositionen zu berücksichtigen. Oftmals werden nämlich nur die direkt ausgabewirksamen Kosten (z.B. Beratungskosten...) budgetiert - die internen Personalkosten werden dem Projektbudget oft nicht zugerechnet. Das Projektbudget sollte aber sämtliche notwendigen Ressourcen beinhalten.
|
|
|
|
Im Zusammenhang mit der Aufwands- und Kostenschätzung ist ein zentrales
Modell des Projektmanagements zu beachten: Das (magische) Dreieck der
Projektziele.
Für Projekte werden generell drei Zielbereiche definiert:
Die drei Zielbereiche stehen in direktem Verhältnis zueinander. Sobald man einen Zielbereich verändert (z.B. Ausweitung der Sachziele), muss sich auch zwingend ein anderer Zielbereich verändern (z.B. Erhöhung des Projektbudgets). Der Projektmanager hat sicher zu stellen, dass das Zieledreieck realistisch ist. Das bedeutet, dass die definierten Ziele und Inhalte in der festgelegten Zeit und mit dem definierten Budget erreichbar sind. |
|||
| 5. Projektauftrag |
Mit der Unterzeichnung des Projektauftrags durch den PAG wird ein
Projekt offiziell gestartet. Es gilt: "Kein Projekt ohne Projektauftrag!" Der Projektauftrag hat den Charakter eines Vertrags zwischen dem PAG und dem Projektteam (PM und PTM). Die PTM sollten deshalb in jedem Fall in die Projektvorbereitung miteinbezogen werden. Dem Projektauftrag müssen bei größeren Projekten weitere Spezifikationen, ein Pflichtenheft, technische Zeichnungen und andere Dokumentationen beigefügt werden. |
|
|
| Legal | (c) startup euregio Management GmbH, 2000-2007 | Impressum | |