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| PM-Erfolgsfaktoren |
Selbstverständlich gibt es unzählige Faktoren, die über Erfolg oder
Misserfolg eines Projekts entscheiden. Wir haben versucht, "10
zentrale Erfolgsfaktoren der Projektarbeit" zusammenzufassen:
- projektwürdige Aufgabenstellung
- Projektauftrag, messbare Ziele
- Machtpromotoren
- kompetente Projektleiter und Teammitglieder
- soviel Projektmanagement wie nötig, nicht wie möglich
- zeitliche Freistellung
- klare Rollenverteilung
- gezielte Projektkommunikation
- elektronische Hilfsmittel
- PM-Kultur
Im Folgenden werden die genannten Punkte kurz erläutert.
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Guide to project
success
10
Project Management Axioms
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| 1. Projektwürdige
Aufgabenstellung |
- Nur projektwürdige Aufgabenstellungen werden als Projekte
abgewickelt. (siehe Definition Projekt)
- Es erfolgt eine sorgfältige Projektauswahl, -priorisierung und
-entscheidung nach definierten Kriterien.
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| 2. Projektauftrag, messbare Ziele |
- Die Rahmenbedingungen des Projekts (Ziele, Hauptaufgaben, Kosten und
Ressourcen etc.) sind klar und eindeutig im Projektauftrag
dokumentiert. --> Kein Projekt ohne Projektauftrag und messbare
Ziele!
- Es ist allen Beteiligten klar, was zum Projekt gehört und was nicht
(Ziele und Nicht-Ziele).
- Der Projektauftrag ist mindestens von Projektauftraggeber und Projektleiter
unterzeichnet.
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| 3. Machtpromotoren |
- Die Entscheidungsträger der Linie haben ein starkes Interesse am
Gelingen des Projekts und halten dem Projektleiter "den Rücke
frei". --> Machtpromotoren
- Der Projektauftraggeber und die beteiligten Linienvorgesetzten
schaffen gemeinsam die notwendigen Rahmenbedingungen, damit das
Projektteam bestmöglich arbeiten kann (z.B. zeitliche Freistellung,
Kommunikation auf Führungsebene, schnelle und pragmatische
Projektentscheidungen).
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| 4. Kompetente Projektleiter
und Teammitglieder |
- Der Projektleiter verfügt über die notwendigen Kompetenzen (fachlich, methodisch,
sozial, Führungskompetenz).
- Das Projektteam verfügt über die notwendigen Kompetenzen (insbesondere
fachlich und sozial).
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| 5. Soviel Projektmanagement wie
nötig, nicht wie möglich |
- Der Projektleiter betreibt keinen "PM-Overkill".
- Methoden der Projektplanung und -steuerung werden dosiert und
pragmatisch eingesetzt.
- Der PM-Einsatz steigt mit der Komplexität und Schwierigkeit der
Aufgabenstellung.
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| 6. Zeitliche Freistellung |
- Das Projektteam (Leiter und Mitarbeiter) ist in ausreichendem Maße von der Linientätigkeit
freigestellt --> Projektarbeit darf keine reine Zusatzarbeit sein.
- Die zeitliche Freistellung ist mit den zuständigen
Führungskräften / Linienvorgesetzten abgesprochen und gemeinsam beschlossen.
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| 7. Klare Rollenverteilung |
- Der Projektleiter widmet sich primär der Projektmanagement-Funktion
im Projekt (planen, steuern, organisieren, koordinieren, informieren
etc.).
- Der Großteil der operativen Tätigkeiten wird von den Mitgliedern
des Projektteams ausgeführt.
- Die Rollen, Funktionen und Aufgaben im Projekt sind klar verteilt.
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| 8. Gezielte Projektkommunikation |
- Die internen und externen Anspruchsgruppen des Projekts werden
gezielt über den Projektfortschritt informiert (Statusberichte,
Projektsitzungen, persönliche Gespräche etc.).
- Die Projektergebnisse werden (soweit möglich) zugänglich gemacht
und intern wie extern vermarktet.
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| 9. Elektronische Hilfsmittel |
- Elektronische Hilfsmittel wie Internet, Intranet oder e-Mail werden
effizient genützt.
- Die Projektplanung und -steuerung wird durch den Einsatz geeigneter
Software-Tools
sinnvoll unterstützt.
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| 10. PM-Kultur |
- Projektmanagement funktioniert dann, wenn im Unternehmen eine
entsprechende Projektmanagement-Kultur geschaffen werden kann.
- Gefördert werden kann diese Kultur durch entsprechendes
Führungsverhalten, geeignete Rahmenbedingungen für Projekte, eine
einheitliche PM-Methodik, entsprechende Schulungsmaßnahmen,
leistungs- und erfolgsorientierte Entlohnungssysteme und Weiteres
mehr. (siehe hierzu auch PM-Systeme)
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